Lösungen (er)finden
So arbeite ich: Der systemische Ansatz in der Psychotherapie
Vielleicht fragen Sie sich bei Ängsten, Depression, Stress oder Burnout: „Was stimmt nicht mit mir?“ Der systemische Ansatz dreht diese Perspektive um:
Ich betrachte Sie nicht als krank oder fehlerhaft, sondern frage: In welchem Kontext und für was entsteht das Symptom?
Dazu schauen wir auf das große Ganze – Beziehungen, soziales Umfeld und das Zusammenspiel von Körper und Psyche. Gemeinsam forschen wir nach dem exakten Kontext Ihres Problemerlebens.
Hieraus ergeben sich dann regelmäßig Ansätze zur Veränderung: Für mehr Sicherheitserleben, Unbeschwertheit und Kraft im Alltag.
für entlastenden Durchblick
für wirksame Lösungsstrategie
für spürbare Veränderung
Der Systemische Ansatz in der Psychotherapie ist nachweislich wirksam und bedeutet:
Teamwork auf Augenhöhe
Die pathologieorientierte psychotherapeutischen Tradition begreift persönliche Schwierigkeiten als krankhafte Störung innerhalb eines Individuums („Du hast dieses Problem, weil mit dir etwas nicht stimmt.“). Als Systemikerin – und
mit Blick auf gesicherte Erkenntnisse der Hirn- und Gedächtnisforschung – sehe ich das anders:
Persönliche Schwierigkeiten verstehe ich – wie eingangs bereits erwähnt – nicht als Krankheit, Defizit oder Unfähigkeit, sondern als Folge von Wechselwirkungsdynamiken in den relevanten Beziehungs-Systemen meiner Klientinnen und Klienten. Dazu gehören regalmäßig nicht nur die Beziehungen im Außen, sondern v.a. auch die im Innen – also die Beziehungen zu sich selbst.
Entsprechend begegne ich den Hilfesuchenden in meiner Privatpraxis für Psychotherapie auch nicht mit einer wissenden, sondern mit einer wertschätzenden, fragenden Haltung und auf Augenhöhe. Im Zentrum steht dabei ein differenzierter Blick auf die Auswirkungen von Problemerleben/-verhalten und Lösungserleben/-verhalten auf die individuell wichtigen Beziehungen.
Botschaften
entschlüsseln
Der Systemische Ansatz in der Psychotherapie versteht Symptome als Botschafter von offenen Bedürfnissen
Ein weiteres Augenmerk lege ich als Systemische Therapeutin im Rahmen von Psychotherapie oder Beratung auf die Identifizierung der unerfüllten Bedürfnisse, die sich hinter jedem Symptom oder Problemerleben verbergen. Und auf die gemeinsame Suche nach geeigneten Möglichkeiten diese Bedürfnisse – unter Berücksichtigung des jeweiligen inneren und äußeren Umfeldes – zu erfüllen.
Ausgangspunkt ist dabei meine unumstößliche Annahme, dass alle Menschen Experten für sich selbst sind und dass entsprechend auch nur sie wissen können, wie eine passende Lösung aussieht.
Schlummernde Ressourcen wecken
Der Systemische Ansatz geht davon aus, dass alles für die Lösung relevante da ist
Systemische Therapie basiert außerdem auf der Annahme, dass alle Fähigkeiten, die es für hilfreiche Veränderungen und Problemlösungen braucht, bereits im Erfahrungsschatz eines jeden Menschen vorhanden sind: in Form eines breiten, häufig unbewussten Kompetenzrepertoires.
Dieses lässt sich auch nach schwersten Erfahrungen und schlimmsten erlittenen Belastungen für eine gesunde, erfüllende Lebensgestaltung nachhaltig wirksam (re)aktivieren. Hierfür steht eine große Vielzahl von Interventionsmöglichkeiten zur Verfügung, mit denen sich auch das Potenzial unbewusster und unwillkürlicher Prozesse nutzen lässt.
Ziele einer systemischen Psychotherapie sind:
So kann ein hilfreiches, neues Kompetenzgefühl in Bezug auf die Fähigkeit zur Selbststeuerung wachsen.






